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GESCHICHTE

Die Wälder der jetzigen Oberförsterei waren bis 1945 im privaten Besitz, dessen gröβerer Teil in den Händen von Kleinbesitzern war. Ein kleines Teil davon wurde zu Stadt- und Staatforste. Die Oberförsterei Lubsko wurde am 01. Juli 1973 als Zusammenschluss der Oberförstereien Lubsko, Brody und Jasień angelegt.

Alte Wälder und ihre Besitzer

Die Landgűter Brody-Forst  wurden von bis jetzt unbekannten Besitzern gegrűndet. Darunter gab es unter anderen die Ritterfamilie von Ilburg. 1740 verkaufte die Familie von Watzdorf ihr Landgut in Brody an den Minister des Königs August II. Heinrich Reichsgrafen von Brűhl. In der Blűtezeit 1750-1755 umfasste das Landgut Brody-Forst zwei Städte und 36 Vassaldörfer. Weiter Waldbestand war in Aufsicht eines Oberforstrates.

Im Waldbestand des "groβen Waldes" dominierten vor allem Kiefer und 200 ha Laubwaldgattungen. Die Forstinfrastruktur bildete Forsthäuser  in Proszów und Marianka, ein Jagdhaus in Stern bei Tuplice, ein Forsterhaus in Gręzawa und drei Wasserműhlen. Das Landgut nutzte bis zum 2. Weltkrieg die Familie von Brühl. (Quelle: "Graf Heinrich von Brühl und die Herrschaft Forst - Brody" Brandendurskie Muzeum Włókiennicze w Forst, 2003).

Die Landkarte des Landgutes Brody-Forst (Quelle: "Hrabia Henryk von Brühl i majątek ziemski Forst - Brody" Brandendurskie Muzeum Włókiennicze w Forst, Forst (Lausitz) 2003)
 

Aus der Neuzeit

Nach dem 2. Weltkrieg unterlagen die Wälder der Organisationsstruktur der Staatsforste (Liegnitzer Kreis). Im jahre 1945 wurde die Oberförsterei Brody gebildet und drei Jahre später die Oberförsterei Jasień 9 bis 1951 unter dem Namen Gocław).

Die Wälder des jetzigen Planungsgebietes Lubsko gehörten in den Jahren 1945-1947 zur Oberförsterei Osiek Gubiński, welche man später in zwei andere eingeteilt hat: Lubsko und Jasienica.

Die Oberförsterei Lubsko wurde am 01. Juli 1973 als Zusammenschluss der drei Oberförstereien Lubsko, Brody und Jasień gegrűndet. (Die Verordnung nr 14 des Direktors der Kreisdirektion der Staatlichen Forste)

Nachdem sich die Oberförstereien Brody (12919 ha) und Jasień  (8977 ha) angeschlossen hatten, vergröβerte die Oberförsterei Lubsko ihr Gebiet bis zu 30848 ha.

Am 19. Dezember 1994 wurde auf dem Gelände der Oberförsterei Lubsko das Waldfördergebiet „Bory Lubuskie" ins Leben gerufen.

Oberförster der Oberförsterei Lubsko (seit 1.10.1948):

  • Mieczysław Wierzbicki (1948 - 1950)
  • Bolesław Łangowski (1951 - 1954)
  • Czesław Białasik (1954 - 1957)
  • Wojciech Skarbek (1958 - 1969)
  • Czesław Konieczny (1969 - 1978)
  • Tadeusz Grotkiewicz (1978 - 1990)
  • Czesław Górski (1991 - 1998)
  • Bogdan Olejniczak (seit 1998)